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Der eigentliche Witz an diesem Effekt ist, dass die Änderung des Zustands bei quanten-verschränkten Teilchen instant erfolgt – also schneller als Lichtgeschwindigkeit. Für Informationsübertragung mit Überlichtgeschwindigkeit lässt sich das aber dennoch nicht ausnutzen.
…wenn ich mich recht erinnere…
@ Moatl:
Hallo,
wenn ich mich recht erinnere, dann soll eine mit Überlichtgeschwindigkeit abgeschickte Nachricht beim Empfänger eintreffen, noch bevor der Absender sie überhaupt abgeschickt hat. Welche Naturgesetze diesem Effekt zugrunde liegen, kann ich nicht sagen, denn mein Physikunterricht liegt bereits Jahrzehnte zurück.
🙂 🙂 🙂
Außerdem stand ich dem Unterrichtsfach Physik recht zurückhaltend gegenüber, seitdem unser Lehrer uns demonstrieren wollte, wie ungefährlich der Umgang mit elektrischem Strom ist, wenn man es richtig macht. Natürlich machte er es nicht richtig, was mein Vertrauen in seine Kompetenz und die Naturwissenschaften ein wenig untergrub.
🙂 🙂 🙂
Zu seinen Gunsten muß man aber auch erwähnen, daß unser Physiklehrer bereits eine Woche später wieder aus dem Krankenurlaub zurückkehrte. Seine Augenbrauen standen seither nach meiner Beobachtung ein wenig schräg …
🙂 🙂 🙂
Vor einer Messung ist der Zustand von Quanten und auch der Zustand von verschränkten Quanten nicht nur unbekannt, sondern auch physikalisch unbestimmt.
Erst durch die Messung wird der Zustand der Quanten und auch der verschränkten Quanten festgelegt.
Vor der Messung weiß man nicht, welchen Zustand die Quanten einnehmen werden, aber bei verschränkten Quanten weiß man, dass sie den gleichen Zustand einnehmen werden.
Dadurch hat man keinen Einfluss auf den Inhalt der übertragenen Information und auf den Zustand der Quanten.
@ Cliffhanger:
Meine letzte Physikvorlesung ist auch schon über 20 Jahre her. 🙂
Das »Problemerle« ist, dass sich hier Quantenphysik und Relativität überlagern. Diese beiden Teile der Physik kommen ursprünglich aus sehr unterschiedlichen Problemstellungen. Die Quanenphysik beschreibt eigentlich Vorgänge im atomaren Bereich, während sich die Relativitätstheorie aus astronomischen Problemstellungen ergeben hat. Beide Bereiche haben also erst einmal »nicht kompatible Lösungen«, wenn sich diese Bereiche überlagern beginnen.
Sind zwei Teile »quantenverschränkt« heißt das, daſs wenn sich der Zustand eines dieser Teilchen ändert, sich auch automatisch der Zustand des zweiten Teilchens »sofort« ändern muſs. Nach der Relativitätstheorie ist das aber wiederum unmöglich, da sonst Information mit Überlichtgeschwindigkeit übertragen wird.
Die Überlagerung dieser beiden Teile der Physik ist immer noch Teil der Forschung. Das medienwirksame »Beamen über den Donaukanal« ist aber auch schon wieder 15 Jahre her. Aber: Schwarze Löcher und Quantencomputer sind in der Physik thematisch gar nicht mal so weit von einander entfernt. 🙂
Deshalb finde ich den Comic oben auch ganz gut gelungen, und das »Detail« der Übertragungsgeschwindigkeit ist ja hierfür auch nicht wirklich wichtig. 😉
@ Karl Bednarik:
Das Problem mit Schrödingers Katze:
Kurz gesagt: Man weiß, daſs das andere der quantenverschränkten Teilchen den anderen Zustand haben muſs. Man weiß nur nicht welchen, da ein Messen den verschränkten Zustand stört.
Schrödingers Katze dürfte übrigens tot sein. Erwin Schrödinger ist 1961 gestorben; Katzen werden meines Wissens nicht so alt. 😉
Nachtrag:
Wenn man einem Quant von zwei verschränkten Quanten einen bestimmten Zustand aufzwingt, dann zerstört man ihre Verschränkung, und das andere Quant hat dann auch weiterhin keinen festgelegten Zustand.
Das wäre eine Dekohärenz durch einen äußeren Störeinfluss.
Zweiter Nachtrag:
Streng genommen, hat das andere der verschränkten Teilchen nicht den gleichen, sondern den entgegengesetzten Zustand.
Bei der linearen Polarisation wäre das zum Beispiel waagrecht statt senkrecht.
Vor dem Lesen dieses Comics befanden sich sowohl Sandra als auch Richard in einem Überlagerungszustand von Wohlbefinden und Unbehagen.
Durch die Beobachtung dieses Comics wird der Zustand von Sandra auf Wohlbefinden festgelegt, und dadurch der Zustand von Richard auf Unbehagen.
Na hoffentlich fährt im Sandra so nicht ungewollt in die Parade…
Boah, wenn Sandy das jetzt kaputt macht, dann wäre das tatsächlich ein zu erwartendes Ende…
Aber ich fände das trotzdem extrem mies…
Aber ich bin auf Ye Thuzas Blick gespannt, wenn Cloud sie das fragt. 😀
mm, sich nicht alt genug fühlen ein paar Tage alleine zu bleiben, aber sich für alt genug halten um mit einem Jungen ins Bett zu gehen? 😉
@ strohi:
Ich denke, YeThuza sieht das eher »entspannt«; es ist eher Richard, der da ein Problem mit hat. 😉
Aber ist’s ein Wunder: Sandra ist quasi alles, was ihm von Julie geblieben ist.
@Moatl war das Experiment, bei dem die Information früher angekommen sein soll nicht fehlerhaft?
Wo hat jetzt die wunderbare Gelegenheit lange bei Lily unterzukommen. Ob die das wohl erträgt?
@ Rüti:
das war keine Quantenverschränkung sondern ein Neutrinostrahl (durch die Alpen?).
Hoch leben die Tachyonen.
Moatl schrieb:
Mit Relativität hat das überhaupt nichts zu tun.
Genaugenommen stimmt Yuna ihre Beschreibung in Panel 2 nicht. Es wird keine Information oder sonst etwas übertragen. Durch die Messung wird ein Zustand bestimmt, und damit der komplementäre Zustand im verschränkten Teilchen, unabhängig von Ort und Zeit. Es ist also auch nicht richtig, zu sagen, es wäre instantan, weil ja gar nichts übertragen wird.
Aber ohne Weiteres lässt sich nicht bestimmen, welcher Zustand später im verschränkten Teilchen gemessen worden sein wird. Bis zum Zeitpunkt der Messung gibt es den Messwert einfach nicht.
Wie so Vieles in der Physik ist es viel zu einfach und logisch, um intuitiv verständlich zu sein.